Sinnvolle Freizeitgestaltung in unserem Verein Erlebnis Segelflug

Der Segelflugschein, ganz gleich ob in unserem Verein erworben oder bereits früher woanders, eröffnet dir bei uns eine große Bandbreite, Segelflug aktiv zu betreiben. Streckensegelflug, von einfachen bis hin zu großen Strecken, Wettbewerbsfliegerei, Segelkunstflug, oder einfach mal zum Spaß um die Ecken fliegen - das alles ist bei uns problemlos möglich. Unser Flugzeugpark deckt dabei alle genannten Varianten ab. Bilder und einige Eckdaten von unseren Flugzeugen findest du unter der Rubrik „Flugzeugpark“ auf dieser Homepage. Geflogen wird überwiegend an den Wochenenden, Flugbetrieb ist aber auch unter der Woche möglich.

Als Startarten stehen Windenstart und der F-Schlepp zur Verfügung. Geschleppt wirst du dabei entweder von einer 300 PS starken Winde oder von einer unserer beiden Vereinsschleppmaschinen, einer 180 PS Morane oder einer DR 400. Zwar befinden wir uns im unmittelbaren Anflugbereich vom Frankfurter Flughafen, trotzdem stellt dies für den Flugbetrieb keine Hürde dar und die Grenzen dieses Luftraums sind auch nicht sehr weit weg, sodass von Langenlonsheim aus immer wieder größere Streckenflüge unternommen werden. Wir fliegen das ganze Jahr hindurch, natürlich nur, sofern es das Wetter und die Platzverhältnisse zulassen.
Hast du Interesse am Segelfliegen, auch wenn du keine Segelfluglizenz besitzt? Dann kannst du trotzdem einmal eine Runde im Segelflugzeug mitfliegen. Neugierig geworden? Schau einfach mal an einem Wochenende bei uns im Clubheim vorbei. Herzlich Willkommen!

Von Zeit zu Zeit werden wir auch unter der Rubrik "Aero-Club aktiv" von verschiedensten Aktivitäten berichten, die den Segelflug in unserem Verein betreffen.

Weitere Infos zum Seglfliegen in einer Zusammenfassung unseres Segelflug Technik-Referenten Thorsten Mutter
Wie kommt ein Segelflugzeug ohne Motor eigentlich in die Luft?
Für Segelflugzeuge ohne eigenen Motor gibt es zwei Möglichkeiten zu starten. Eine Möglichkeit besteht darin, dass ein Motorflugzeug das Segelflugzeug an einem Seil hochzieht. Diese Startart wird unter Flieger F-Schlepp genannt. Beim F-Schlepp kann der Pilot des Segelflugzeugs selbst entscheiden, wo er sich hinziehen lässt und auch wie hoch. Abundzu wird der F-Schlepp auch genutzt um Segelflugzeuge, die es am Abend nicht ganz bis nach Hause geschafft, sondern auf einem anderen Flugplatz gelandet sind, wieder zurück zu bringen. Die andere Möglichkeit in die Luft zu kommen besteht das Flugzeug mit einer Seilwinde zu beschleunigen, ähnlich wie man das von einem Drachen im Herbst kennt. Das Seil wird von einem 280 PS auf eine Trommel gewickelt. Das Segelflugzeug am anderen Ende des Seils wird dadurch innerhalb von 3 Sekunden von 0-100 km/h beschleunigt. Das ist schneller als so mancher Sportwagen. Ab einer gewissen Mindestgeschwindigkeit hebt das Segelflugzeug ab und steigt am Seil in die Höhe. Am Ende der 1000 Meter langen Startbahn hat es eine Höhe von 300-400 Meter erreicht und beginnt nun mit dem Segelflug.
Wie bleibt ein Segelflugzeug in der Luft?
Ein Segelflugzeug kann sehr gut und sehr weit gleiten. Moderne Segelflugzeuge schaffen es aus 1000m Höhe 50km weit zu fliegen. Um noch größere Strecken fliegen zu können muss es mit Hilfe von Aufwinden an Höhe gewinnen. Es gibt drei verschiedene Arten von Aufwinden:

  1. Die Thermik
    Die Thermik ist der am häufigsten genutzte Aufwind. Dabei wird der Boden von der Sonne aufgeheizt, wenn dieser dann die Hitze an die Luft abgibt steigt die warme Luft nach oben und kühlt sich dabei immer weiter ab. Wenn die Luft sich auf die gleiche Temperatur wie die Umgebungstemperatur abgekühlt hat steigt sie nicht weiter auf sondern fängt an zu kondensieren und es bilden sich Wolken. Die Höhe der Wolken wird auch Basis genannt. Die Thermik wird genutzt in dem man in den Aufwind hineinfliegt und sich mit Kreisen nach oben schraubt.
  2. Der Hangwind
    Der Aufwind am Hang entsteht wenn der Wind die Luft gegen den Berg bläst und diese keinen anderen Weg hat als nach oben auszuweichen.
  3. Die Leewellen
    Die Leewellen entstehen überwiegend in größeren Gebirgen, wenn die Luft bei meist stärkerem Wind über die Bergkuppe strömt und auf der anderen Seite eine Wellenströmung erzeugt. Beim Nutzen dieses Phänomens sind, insbesondere in größeren Gebirgen, Flughöhen von bis zu 6000m keine Seltenheit.

Und wenn man keinen Aufwind mehr findet?
Wenn man keinen Aufwind findet dann muss man landen. Entweder man landet auf einem der anderen Flugplätze in Deutschland oder man muss eine sogenannte Außenlandung machen.

Eine Außenlandung bedeutet man landet auf einem Feld, einer Wiese oder einem Acker. Das ist nicht gefährlich, solange man sich früh genug darauf vorbereitet hat. Im Laufe seines Fliegerlebens passiert das jedem Segelflieger einmal, den meisten eher öfter. Deshalb ist das Üben der Außenlandung bereits Bestandteil der Ausbildung.

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